
Das interaktive Lesungsformat Ambigú ist in erster Linie eine Entdeckungsreise. Mithilfe von Spielkarten untersuchen wir Theatertexte, prüfen sie auf ihre Bühnentauglichkeit und lassen im Raum eine Ahnung von dem Stück entstehen, wie es auf der Bühne Gestalt annehmen könnte. Welche Impulse entstehen beim Lesen, beim Hören eines Textes?
Mitspielen dürfen alle – Lesende, Spielleitung und Publikum.
Das Video zeigt den spielerischen Charakter des Formats – es stammt von der allerersten Ambigú-Ausgabe. Kommt zu einer Lesung und entdeckt, wie sich Ambigú seitdem entwickelt hat! Dazu gibt es ein schönes Interview mit Franziska Muche und Alexander Schröder auf Plateforme, die gemeinsam die Lesungen leiten: https://plateforme.de/magazin/11815/.
Zusätzlich zu den allgemeinen Spielkarten für Lesungen gibt es eine Weiterentwicklung für Kinder und Jugendliche und ein Kartenset für Autor*innen und Übersetzer*innen.
Ambigú wurde 2013 in der Alten Kantine Wedding geboren und bekam dort seinen Namen. Im Spanischen ist „el ambigú“ der Ort im Theater, wo gegessen wird – ein Tresen, die Bar, die Kantine. Natürlich steckt auch die Ambiguität in diesem Wort, und damit die vielen Interpretations- und Darstellungsmöglichkeiten, die ein guter Text bietet.
Seit 2022 ist Ambigú im Theater unterm Dach zuhause – es wird von Thorsten Schlenger geleitet, der das Format ursprünglich gemeinsam mit Franziska Muche, David Maß und Stefan Kreißig entwickelt hat.

Weitere Informationen folgen! Diese Website wird derzeit überarbeitet.